Hintergrundwissen

PFERDEGESTÜTZTES COACHING ist als tiergestützte Intervention bereits seit über 30 Jahren weltweit verbreitet. Seit einigen Jahren erfreut es sich einer immer größeren Beliebtheit und wissenschaftlichen Anerkennung. Coaching mit dem Co-Coach Pferd ist eine professionelle, systemische Entwicklungsbegleitung unter direkten oder indirekten Einbezug des Mediums Pferd.

Die Pferde geben im Kontakt aufgrund ihrer besonderen sozialen Eigenschaften eine unmittelbare, authentische und wertfreie Rückmeldung auf die inneren Prozesse der Klient:innen, Prozesse, die sich über den Körper ausdrücken, für uns Menschen jedoch kaum wahrnehmbar sind. Dabei begegnen Pferde uns Menschen mit Neugier, Offenheit und unabhängig von Status, Hierarchie, Alter, Geschlecht, Biografie oder Handicap. Mit ihnen kann sich jeder Mensch zeigen, wie er wirklich ist.

Der Einbezug der Pferde erfolgt über eine Vielzahl an Möglichkeiten, zum Beispiel:

NATUR COACHING ist systemisches Coaching in und mit der Natur sowie durch die Natur. Inhalt eines Outdoor Coaching können private und auch berufliche Themen sein. Als Naturraum kommt grundsätzlich jede Art infrage, sei es Wälder, Heide, Berge oder auch Stadtparks u.ä. Das Coaching findet zumeist im Gehen und beim Verweilen an ausgewählten Standorten statt. Die Dauer der einzelnen Termine reicht von 90 – 180 min bis hin zu einem ganzen Tag.

Methodisch wird mehr oder weniger aktiv und umfangreich die Natur als Wirkfaktor einbezogen. So kann sie bei einem Coaching Gespräch nur unterschwellig wirken, z.B. bei dem Walk & Talk Format. Genauso kann sie als Bühne für eine umfangreiche Palette an Interventionen zur Verfügung stehen. Solche Methoden und Formate sind zum Beispiel:

Durch die vielen Sinneseindrücke, die Lebendigkeit und Kraft der Natur sowie die zahlreichen metaphorischen Möglichkeiten (z.B. Wurzeln, Wachstum, Zyklen, Dynamik) bewirkt Natur Coaching einen spürbaren Mehrwert im Entwicklungsprozess und schafft ganz neue Erfahrungsräume.

Was ist Coaching / Systemisches Coaching?
Coaching bedeutet grundsätzlich die professionelle Zusammenarbeit zwischen einem/einer Coach und einem/einer Person mit einem Coaching Anliegen, die ein definiertes Ziel mit dem Coaching verfolgt. Die Abgrenzung zur Beratung liegt darin, dass im Coaching keine Ratschläge erteilt und keine Strategien oder Lösungen vorgeschlagen oder vorgegeben werden. Durch Gespräche, Fragen und Interventionen (Übungen für neuen Erkenntnisgewinn) leitet ein/e Coach als neutrale, konstruktive Person durch den Prozess, unterstützt persönliche Prozesse und die selbständige Erreichung des Entwicklungsziels.

Systemisches Coaching unterscheidet sich von anderen Coachingansätzen darin, dass zum einen die Fragestellungen offen und mehrperspektivisch sind. Des Weiteren ist der Fokus auf Ressourcen und Lösungen charakteristisch. Zum anderen berücksichtigt der systemische Ansatz alle am Anliegen beteiligten KlientInnen Systeme, also das innere Erleben genauso wie Aus- und Wechselwirkungen mit der Umwelt und deren Subsystemen. KlientInnen werden als ExpertInnen für das mitgebrachte Problem und damit auch für die entsprechende Lösung dafür angesehen. Sie allein wissen, was für ihre Lebenskontexte stimmig und passend ist und finden hierfür im Rahmen eines systemischen Coachings die richtigen Wege. Der/die

Was ist systemisches Training?
Trainings können in Form von Workshops, Seminaren, Lernveranstaltungen u.ä. stattfinden. In der Regel kommen hierbei Menschengruppen mit einem gemeinsamen Lernziel zusammen, welches sie in einem definierten Zeitraum (Stunden bis Tage) erreichen möchten. Im Vordergrund stand historisch die reine Wissensvermittlung, also das Auswendiglernen von theoretischen Inhalten. Heute steht zunehmend der Kompetenzerwerb, also die praktische Anwendung von Wissen, im Mittelpunkt. Letzteres wird im systemischen Training besonders aufgegriffen und mit Leben gefüllt, wodurch sich die systemische Pädagogik von anderen unterscheidet.

Im systemischen Training wird jeder Mensch als fähiges Individuum betrachtet, dass mündig in der Lage ist, sich relevante Inhalte mit Bezug zur eigenen Realität selbständig anzueignen und diese in Fähigkeiten zu verwandeln. Das bedeutet, dass TrainerInnen den Lernerfolg nicht mehr definieren und vorgeben, sondern TeilnehmerInnen selbst entscheiden, welches Angebot im Training für sie nützlich ist und zum persönlichen Lernerfolg beiträgt. Damit dies einfach möglich und freudvoll ist, enthalten systemische Trainings aktivierende, kreative, multisensorische und auf die diversen Lerntypen und Intelligenzen eingehende Elemente, so dass möglichst viele TeilnehmerInnen in ihren Vorlieben, zu lernen, abgeholt werden können. Durch Raum und Motivation zum Ausprobieren und praktischen Anwenden von Wissen, entwickeln sich bereits im Training neue Fähigkeiten und echte Kompetenzen, die den TeilnehmerInnen nachhaltig erhalten und nützlich bleiben.

Für wen ist mein Coaching & Training eher nicht geeignet?
Coaching & Training richten sich grundsätzlich an gesunde, psychisch stabile Personen, die Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen wünschen. Psychische Erkrankungen und deren Begleiterscheinungen liegen nicht im Aufgabenfeld eines Coaches oder Trainers, sondern in dem von Ärzten, Psychotherapeuten, Heilpraktikern sowie entsprechenden Kliniken.

Coaching & Training ist auch nicht geeignet für Personen, die

  • Keine Verantwortung für das eigene Leben, Denken und Handeln übernehmen wollen
  • Keinen Veränderungswillen und keine Motivation haben und in ihrer Komfortzone und ggf. Opferrolle verharren möchten
  • Nicht aufgeschlossen, neugierig, lernwillig und reflektiert sind bzw. dies auch nicht werden wollen
  • Keinen Glauben an eine positive Zukunftsentwicklung bzw. Optimismus aufbringen können
  • Nicht an die Wirkung und den Nutzen von Coaching & Training glauben

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